Greiters

Der Weiler auf der Kuppe südlich von Legau, mit der Lourdes-Kapelle von 1904/05.

Greiters liegt auf einer Kuppe südlich vom Ortskern Legau. Eine Straße mit Namen gibt es hier nicht: Jede Adresse besteht aus „Greiters“ und einer Hausnummer.

Erstmals erwähnt wird der Ort 1525/26 als „zum Greiters“ in den Listen der Bauern des Stifts Kempten. Der Name geht auf den Familiennamen Greiter zurück und bedeutet „Ansiedlung des Greiter“. Im Dialekt sagt man „Grêiters“.

Mitten im Weiler steht die Lourdes-Kapelle, die Anwohner 1904/05 gemeinsam gebaut haben. Greiters ist außerdem der höchste Punkt am Kapellenweg Legau, der von der Pfarrkirche über Greiters nach Entenmoos und Lausers am Moos führt.

Auf einen Blick

  • Erste Erwähnung1525/26 als „zum Greiters“
  • NameAnsiedlung des Greiter
  • MundartGrêiters
  • GemeindeMarkt Legau, Landkreis Unterallgäu
  • VerwaltungVerwaltungsgemeinschaft Illerwinkel
  • WahrzeichenLourdes-Kapelle von 1904/05

Quellen: Geschichte Bayerns: Ortsnamen, Kapellenweg Legau (Süd)

Lourdes-Kapelle Greiters von vorn, mit Eingangsportal, Kreuz auf dem Türmchen und Sitzbank daneben Lourdes-Grotte aus Tuffstein im Innern der Kapelle mit Marienfigur, Kerzen und Blumen

Die Lourdes-Kapelle

1904/05 von Gregor Morgen und den Anwohnern gebaut, mit einer großen Grotte aus Tuffstein im Innern.